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IDM Schleiz: Suzuki GSX-R Cup und Twin Cup mit starker Show vor 28.000 Zuschauern

Die IDM gastierte am Schleizer Dreieck, wo die beiden von PS Track Events organisierten Cups vor zehntausenden Zuschauern ihre Saisonrennen fünf und sechs absolvierten.

Das Schleizer Dreieck ist in jederlei Hinsicht etwas ganz Besonderes: Zehntausende begeisterte Zuschauer, leidenschaftliche Organisatoren, Ordner und Sportwarte und natürlich ein einzigartiges, anspruchsvolles Streckenlayout. Die traditionsreiche Naturrennstrecke ist für alle Fahrer ein absolutes Highlight im Rennkalender, verlangt Mensch und Maschine aber auch enorm viel ab. Die hochsommerliche Hitze belastete die Piloten zusätzlich.

Im GSX-R Cup sicherte sich der Meisterschaftsführende Maximilian Weihe die Poleposition vor Tim Stadtmüller. Ein weiterer Podiums-Kandidat, Leon Langstädtler, komplettierte die erste Startreihe. Bálint Kovács, der Zweitplatzierte im Gesamtklassement, kam zunächst nicht sonderlich gut mit der Strecke zurecht und musste sich mit der vierten Startposition begnügen.

Schon das erste Rennen zeigte die aktuelle Dominanz von Weihe. Innerhalb weniger Runden fuhr er einen riesigen Vorsprung auf den zweitplatzierten Stadtmüller heraus. Dieser wiederum hatte einen komfortablen Vorsprung auf Kovács und Langstädtler. An einer der markantesten Stellen der Strecke, dem bekannten Buchhübel verlor Stadtmüller in einer Bodenwelle den Grip am Hinterrad, stürzte und überschlug sich im Kiesbett. Der sicher geglaubte zweite Platz für Stadtmüller zerschellte also zur Rennhälfte im Schleizer Kies. Das machte den Weg aufs Podest frei für Bálint Kovács und Leon Langstädtler, die hinter Maximilian Weihe ins Ziel kam.

Den perfekten Start ins zweite Rennen erwischte Stadtmüller. Dieser konnte sich sogar kurz vor Weihe setzen, ehe sich der Polesetter die Führung zurückholte. Ab dann hatte Stadtmüller mit Kovács und Langstädtler zu kämpfen. Nach einigen Positionswechseln konnte sich Kovács auf die zweite Position schieben, wenig später übernahm Langstädtler Platz drei. In dieser Konstellation fuhren die drei Piloten innerhalb einer halben Sekunde auch über die Ziellinie. Weihe gewann wieder mit deutlichem Vorsprung. Das Podest wurde also in beiden Rennen von den gleichen Akteuren besetzt, Stadtmüller musste durch viel Pech am Samstag und einen harten Dreikampf am Sonntag auf einen Platz auf dem Treppchen verzichten.

Obwohl Justus Weinkes momentan einziger im Twin Cup eingeschriebener Widersacher, Ludwig Plinke, verletzungsbedingt pausieren musste, bekam Weinke in Schleiz einen starken Konkurrenten an die Seite gestellt: IDM-Teamchef Daniel Bergau setzte sich in den Sattel einer SV650 und zeigte schon im Qualifying, dass er mit diesem Arbeitsgerät umzugehen weiß: Er schnappte sich die Poleposition vor Justus Weinke und Kai-Uwe Lenz.

Weinke und Bergau lieferten sich einen engen Kampf. Die beiden Piloten fuhren in einer Klasse für sich und kamen 23 Sekunden vor dem drittplatzierten ins Ziel. Mit einer Zehntel Sekunde Vorsprung konnte Bergau, der als Gaststarter außerhalb der Wertung fuhr, das Rennen vor Weinke für sich entscheiden. Hinter ihm sahen Kevin Mattfeld als dritter und Kai-Uwe Lenz als vierter die schwarz-weiß-karierte Flagge.

Im zweiten Rennen zeichnete sich an der Spitze wieder der Kampf zwischen Bergau und Weinke ab. Die beiden lieferten sich unzählige Positionswechsel und unterhielten die zehntausenden Zuschauer bestens. Dieses Mal gab es den glücklicheren Ausgang für Justus Weinke. Dahinter war es wieder der Routinier Kai-Uwe Lenz, der wie bereits am Vortag ein souveränes Rennen ablieferte und auf einer ungefährdeten dritten Position ins Ziel kam. Ein ganz besonderer Tag war es für Timo Krüger. Er kam zwar auf Platz vier ins Ziel, da allerdings Daniel Bergau als Gaststarter nicht in die Wertung zählt, durfte Krüger zum ersten Mal in seiner Karriere aufs Podest. „Ein Traum geht in Erfüllung,“ versuchte der Hamburger seine Emotionen nach der Sektdusche zusammenzufassen. „Ausgerechnet hier in Schleiz, auf meiner Lieblings-Strecke vor tausenden Besuchern.“

Für die Cup-Piloten steht nun eine kleine, vierwöchige Sommerpause an, bevor vom 24. – 26. August das vierte Saisonwochenende auf dem Lausitzring auf dem Plan steht.

 

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